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Der Suunto Cobra ist in einer Version mit und ohne Kompass (SK-7) erhältlich. Der Computer wird im Handel mit dem SK-7 zwischen 499 und 550 Euro angeboten. Wie bei fast allen Computermodellen sind die Preisschwankungen enorm; der Vergleich lohnt sich fast immer. Wie nahezu alle neuen Computermodelle kann auch der Cobra in den Modi Pressluft, Nitrox (21 – 50%; Partialdruck 1.2 bis 1.6) und Tiefenmesser/Timer betrieben werden. Damit dürfte das robuste Gerät vom Anfänger bis zum ambitionierten Sporttaucher geeignet sein. Taucher, die während dem Tauchgang Gaswechsel vornehmen müssen, werden beim Cobra an die Grenze stoßen.
Auspacken Im kleinen Karton befindet sich die Konsole mit Kompass und Hochdruckschlauch. Die Konsole ist mit einem Displayschutz aus Kunststoff ausgestattet. Weiter findet sich im Karton noch eine schicke Schutztasche und die Anleitung. Leider spart Suunto beim Cobra am passenden Interface, um die Tauchgänge im Suunto-Dive-Manager (SDM) speichern und auswerten zu können. Das Interface mit COM Schnittstelle muss einzeln für ca. 90 Euro nachbestellt werden. Den SDM gibt es auf der Homepage von Suunto kostenfrei zum Download. Inbetriebnahme Zur Montage wird lediglich ein Imbussschlüssel und ggf. ein Gabelschlüssel benötigt. Die Grundeinstellungen sind – unter der Zuhilfenahme der Anleitung – innerhalb weniger Minuten erledigt. Beim ersten Blick auf den Fini dürfte ich einen fragenden Gesichtsausdruck gemacht haben. Der Computer zeigte im Gegensatz zum Backup-Finimeter fast 20 bar weniger an. Ein Blick in die Anleitung klärt auch hier auf. Die Druckanzeige erfolgt temperaturbereinigt. Testtauchgänge – Funktion & Bedienung Neugierig stürzten wir uns mit dem neuen Cobra in die Fluten. Zum Vergleich diente uns ein Aladin Pro und unsere Backup-Instrumente. Die Bedienung fällt aufgrund der großen (schwergängigen) Plastiktasten auch im Wasser sehr leicht. Der angezeigte Flaschendruck und die Tiefenangaben stimmen fast genau mit unseren anderen Instrumenten überein. Im Verhältnis zum Aladin Pro fordert uns der Cobra bereits sehr früh zum höhertauchen auf. Wir provozieren die Deko um das Verhalten des Computers zu testen. Der Suunto zeigt sich deutlich konservativer als der Uwatec. Als angenehm empfinde ich die Hochrechnung des Luftvorrates. Der Computer nutzt die Tiefe, den Flaschendruck und den durchschnittlichen Luftverbrauch für seine Hochrechnung und zeigt – auf Basis der derzeitigen Tiefe – die Resttauchzeit bis zum Erreichen des Reservedruckes an. Ein Anfänger könnte bei dieser Information etwas nervös werden, wenn er nicht an die Gesetzmäßigkeiten von Boyle/Mariotte denkt. Auch beim Auftauchen fordert uns der Computer zum SICHEREN langsamen auftauchen auf. Im Vergleich zum Uwatech…. ungewohnt langsam. Anzeige & Display Der Cobra lässt sich – selbst bei Nachttauchgängen – sehr gut ablesen. Das Display ist selbst für fehlsichtige Taucher leicht abzulesen. Die Beleuchtung ist für Dämmerungs- und Nachttauchgänge ausreichend hell. Die Beleuchtungsdauer lässt sich einstellen.
Sicherheit Der Suunto Cobra lässt sich, wie nahezu jeder moderne Computer, durch die persönlichen Einstellungen noch sicherer gestalten. So lässt er neben dem Bergseemodus (0-2) auch persönliche Einstellungen (0-2) zu. Aufgrund der festen Verbindung mit der ersten Stufe dürfte für den Normaltaucher keine Redundanz zum Cobra erforderlich sein; schaden tut sie allerdings nie. Batteriewechsel Der Batteriewechsel lässt sich problemlos und ohne aufwändiges Werkzeug selbst durchführen. Hier gehts zum Testbericht vom Suunto SK7 Kompass Fazit Der Suunto Cobra ist ein absolut empfehlenswerter Tauchbegleiter. Das Instrument eignet sich vom Anfänger bis zum ambitionierten Taucher. |